"Erdexpansion - Eine Theorie auf dem Prüfstand"


Internationales Kolloquium im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern, Schloss Theuern

Samstag, 24.05. - Sonntag 25.05.2003

Zusatzveranstaltung über die Entstehungstheorien von Flussspat in Freiung am Reichhart-Schacht als Abschluss:

Sonntag 25.05.2003, ab 15 Uhr: Vortrag mit Diskussion von Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jacob, TU Berlin: "Über Gangbildung durch Erdexpansion - ein mehr als 100 Jahre alter Denkansatz", anschließend Grubenfahrt in das Besucherbergwerk Reichhart-Schacht - Glück auf!

Tagungsleitung: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jacob, Technische Universität Berlin, FG Lagerstättenforschung

Geowissenschaftliches Kolloquium auf höchstem Niveau: Interdisziplinäre Diskussion mit Wissenschaftlern u.a. aus der Technischen Universität, Berlin; Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, Rom; FH Furtwangen; Institut für Kernforschung, Rez bei Prag; Polish Geological Institute, University of Wroclaw/ Breslau; ferner freie Wissenschaftler, die in Deutschland, Australien, Amerika, Italien etc. lehren

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Referenten (26 KB)

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Saal (32 KB)

 

Die gängigen wissenschaftlichen Lehrmeinungen über die Erdexpansion wurden diskutiert, d.h. vor allem auch neue Theorien und Forschungsergebnisse u.a. aus den Bereichen der Geochemie, Geophysik, Geologie, Kernforschung, Lagerstättenforschung, aber auch kosmologische Denkansätze  gegenübergestellt.

Besonders interessant der Beitrag von Prof. Jacob, TU Berlin am 25.05.2003: "Kann es Faltengebirge auch ohne Plattentektonik geben?" mehr Infos dazu:

  www.tu-berlin.de/presse/tui/01mai/hilgenb_lb.htm

eMail: jacob@bg.tu-berlin.de

Wichtig: Die heute als allgemein geltende Hydrothermal-Theorie zur Bildung von Mineral- und Erzgängen besitzt nach Prof. Jacob die geringste Wahrscheinlichkeit; dagegen gilt die Lateralsekretionstheorie als wahrscheinlicher, d.h. ein lateraler Bildungsprozess (thermo-elektrochemischer Lösungs-Transport-Mechanismus) und  ein sukzessiver lateraler Druckminderungs-Prozess in Klüften sind wesentlich, wobei sich Flussspat z.B. aus Glimmern, Schwerspat und Feldspäten ableiten ließ.

Den Schluss der Veranstaltung bildete nach der Befahrung des Reichhart-Schachtes und Erklärungen bzw. Diskussion bezüglich der Flussspatgänge (siehe Vortrag!) Vorort, d.h. im Schacht, durch Prof. Dr.-Ing. Jacob ein gemütlicher Ausklang im Biergarten des Steigerhäusls - dieser momentane Abschied von der Oberpfalz wies gleichermaßen auf den Abschied Prof. Dr.-Ing. Jacobs aus seinem aktiven Berufsleben in der TU Berlin mit Ablauf des Sommersemesters 2003 hin:


Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jacob (22 KB)

AMU wünscht dem engagierten, revolutionär "quer-"denkenden Lagerstättenforscher

weiterhin Glück tauf!!!

 

Impressionen am Reichhart-Schacht

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Reichart Konrad

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"Koni" mit Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jacob (22 KB)

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Spat

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Brekzienbildung

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Feier