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Die
Kalksteingewinnung in der Oberpfalz
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Der Abbau im Steinbruch bei Lauterhofen geht bis an den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Ab 1903 löst der Gleisbetrieb die Belieferung der Maxhütte durch Pferdefuhrwerke ab. Die Familie Trollius betreibt das Werk bereits in der 3. Generation und verfügt neben den Werksanlagen auch über einen eigenen Fuhrpark. Zur Gelogie des Jura Die Entstehungszeit des abgebauten Gesteins liegt 140 - 150 Mio. Jahre zurück im weißen Jura (Erdmittelalter). Die Kontinenten lagen zu dieser Zeit noch dichter zusammen. Durch das Auseinanderdriften der Kontinente wurde das Gebiet von relativ flachem (bis ca. 200 m Tiefe) und tropisch-warmen Meerwasser überflutet. Mit dem Abkühlen des Wassers konnte sich nicht mehr so viel Kalk lösen wodurch die Sedimente entstanden. |
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Zum Abbau Das Abbauareal umfasst ca.60 ha Fläche. Während auf der einen Seite mit bis zu 6 Sprengungen wöchentlich der Bruch erweitert wird, entstehen auf der anderen Seite bereits wieder rekultivierte Flächen mit unterschiedlichem Bewuchs. Bei der demonstrierten Sprengung wurden ca. 4000 m³ Gestein von der Wand gelöst. Die 7 Sprenglöcher hatten einen Abstand von 5 m. Alleine die Kosten für den Sprengstoff belaufen sich dabei auf ca. 750 €.
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Weiterverarbeitung |
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Die Steine werden anschließend mit Muldenkippern (60 t Fassungsvermögen) zur Brecheranlage gefahren. Alleine das innere Bauteil der Brecheranlage wiegt 28 t. In einer weiteren modernen Aufbereitungsanlage wird das hochwertigere Gestein (Dolomit) in eine Körnung die im 1/10 mm Bereich liegt gebracht. Das erzeugte Pulver findet z. B. in der Glasindustrie oder im Futtermittel Verwendung. Neben der Standartaufbereitung, z. B. zu Schotter, steht auch ein ca. 40 m hoher Kalkbrennofen zur Verfügung. Diese Anlage läuft 24 Stunden am Tag. Nachdem der hier produzierte Rohstoff nicht mehr durch die am Ende des Jahres 2002 geschlossene Maxhütte abgenommen werden konnte, wird nun die Stahlindustrie in Augsburg und Thüringen beliefert.
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Die wichtigsten Einsatzbereiche der gewonnenen Rohstoffe im Überblick:
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Kontakt Firma Trolluis: Hermann Trollius GmbH Kalk- und Schotterwerk Am Häselberg 1 92283 Lauterhofen Tel. 09816 9307-0 Fax 09816 9307-25 Email: trollius@t-online.de
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Weitere
aktive Kalkbrüche finden sich z. B. in Hartmannshof,
Burglengenfeld (www.zementwerk-burglengenfeld.de)
und in Regensburg (http://www.walhalla-kalk.de)
Weitere Betriebe finden sich im "Verzeichnis der Mitglieder und ihrer Werke" des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e. V. (http://www.kalk.de/mitglied/d/werkverz_0206.pdf). |
| (Die Informationen stammen u. a. aus einer Führung mit dem Heimatkundliche Kreis Amberg-Sulzbach im Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg (www.heimatkundlicher-kreis.de) am 04.04.2003. Referenten waren Herr Trollius jun. und Mitglieder der Natur Historische Gesellschaft Nürnberg e. V. (www.nhg-nuernberg.de/karst/index.html) |
"Glück Auf!" |