| Die Heilige Barbara | |||
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Barbara: Griech. "Die Fremde", legendäre Märtyrerin, Nothelferin bei Gewittern" Aus "Der Brockhaus in einem Band", 9. Aufl., ADV-Augsburger Druck- und Verlagshaus, Mannheim, 2000, S. 75 Barbara: Lat. "Die Fremde", Heilige am 4. Dezember, Martyrerin, Nothelferin bei Gewittern, Schutheilige der Bergleute und der Artillerie Aus "Der Volks-Brockhaus", 4. Auflage, F.A. Brockhaus, Leipzig, 1935, S. 46 Barbara - geboren im 3. Jh. in Nikomedien, liegt in der heutigen Türkei, Izmid, starb 306 in Nikomedien. Sie gehört seit dem 14. Jh. zu einer der beliebtesten Heiligengestalten und im 15. Jh. wurde sie den 14 Nothelfern zugeordnet. Legende: Barbaras Lebensgeschichte ist von vielen Legenden überdeckt. Eine davon berichtet z. B., dass Barbara sich für das Christentum interessierte und sich mit den Christen traf um den Glauben und die Lehre zu verstehen. Zu dieser Zeit wurden die Christen verfolgt und Barbaras Vater "Dioscuros" war absoluter Christenhasser. Als dieser mitbekam, dass seine Tochter sich für diesen Glauben interessierte, ließ er einen Turm bauen, indem er Barbara einsperrte. Nach langer Reise kam er zurück und sah, dass Barbara sich für das Zeichen der Dreieinigkeit ein drittes Fenster einmauern ließ. Auch eröffnete sie ihm, dass sie das Taufsakrament erhalten habe. Der Vater wollte seine Tochter schlagen, doch da tat sich der Boden auf und verbarg das Mädchen. |
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Später führte Dioscuros Barbara zum Statthalter, dieser ließ dass Mädchen geißeln. Über Nacht soll Christus dem Mädchen erschienen sein und ihre Wunden geheilt haben. Der Statthalter veranlasste, dass ihr am nächsten Tag die Brüste abgeschnitten wurden und sie mit Keulen und Fackeln gequält wurde. Danach trieb er das Mädchen durch die Stadt und es erschien ein Engel der Barbaras Wunden heilte. Darauf hin gab der Statthalter den Befehl, Barbara mit einem Schwert zu enthaupten. Kein Geringerer als ihr Vater vollbrachte diese Tat. Sobald dieser den Schlag ausführte, wurde er vom Blitz erschlagen. Brauchtum und Verehrung:
Darstellung:
Literatur: Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf, München, 1998 |
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